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Nord-Korea

Nord-Korea 2012

Historische Parallelen zum Ende der "DDR" drängen sich hier und da auf. Lange vor der Wende in Deutschland war die "DDR" für die UdSSR zunehmend eine Last. Hinter vorgehaltener Hand äußersten sich die diversen "offiziellen" und "inoffiziellen Mitarbeiter des großen Bruders" immer wieder verärgert über die "DDR" und ihren Bestand. So, wie seinerzeit die Wende in Deutschland eine Frage der Zeit war, ist es nicht erst seit den jüngsten Veröffentlichungen von Wikileaks in Sachen "Korea" der Fall. Seit langem sind die mit Korea betrauten Entscheidungsträger auf eine "Wende" vorbereitet. Aufgrund der deutschen Erfahrung halten sich die Süd-Koreaner mit aktiven Vereinigungsaktivitäten bekanntlich seit 1997 zurück, obwohl es eine Phase der Annäherung gab. Der Versuch einer schrittweisen Annäherung durch die Begründung wirtschaftlicher und gesellschaftspolitischer Kooperation ist allerdings scheinbar gescheitert. Die aktuelle Lage und immer wieder angespannte Lage in der Region verdeutlicht dies nach einigen Stimmen immer wieder. Die auch von China akzeptierte Einigung über die Zukunft der Region rückt näher. Je weiter sich die USA zukünftig zurückhalten, desto rascher und wahrscheinlicher ist der Prozess der Wende. Es fehlt derzeit nur eines: Das richtige Signal. - Vorstehender Kommentat war "gestern", ist also mehr als 24. Monate alt. Was hat die Vernunftverweigerung der USA gebracht ? Einen mißglückten Raketenstart !

Abbildung: Wie lange noch: Nord-Korea am Ende ? - Es ist eine Frage der Zeit für die Wiedervereinigung

Das Land

Der Norden Koreas, die "Demokratische Volksrepublik Korea", gehört zu den Regionen des Pazifik, deren Spannungen die Weltpolitik beeinflusse.

Die Wirtschaftspolitik basiert auf der Juche-Ideologie Kim Il Sungs, die auf weitgehende Autarkie des Landes angelegt ist. Ihr Mittel ist die sozialistische Planwirtschaft. Frühere Erfolge basierten auf der Solidarität der sozialistischen Bruderstaaten (Sowjetunion, China, DDR) und der Arbeitsteilung im RGW. Als Folge der Wirtschaftskrise wurde Ende der Neunziger Jahre erstmalig Begriffe wie Wirtschaftlichkeit, Selbstkosten, Preiskalkulation und Rentabilität eingeführt. Die Wirtschaftsbehörden wurden verkleinert und reorganisiert. Mitte 2002 wurde das seit Bestehen Nordkoreas geltende Bezugsscheinsystem abgeschafft; Betriebe sowie private Haushalte wurden auf Geldwirtschaft umgestellt. Firmen wurde größere unternehmerische Entscheidungsfreiheit eingeräumt. Kleine private Unternehmen, v.a. im Bereich der Dienstleistungen, wurden zugelassen. Wichtige Elemente zentraler Planwirtschaft wie zentrale makroökonomische Verwaltung, staatliche Preis- und Lohnfestsetzung und staatliche Verteilung sowohl der Grundnahrungsmittel als auch industrieller Vorprodukte blieben überwiegend unangetastet. Die zögerlichen Reformschritte führten daher nicht zu einer grundlegenden wirtschaftlichen Belebung. Im Gegenteil: Die Inflation hat stark zugenommen, während die Kaufkraft weiter Bevölkerungsschichten erheblich zurückging; insbesondere Industriearbeiter in nicht bevorzugten Betrieben gehören mangels anderer Einkommensquellen inzwischen zu den sozialen Randgruppen.

Aktuelle wirtschaftliche Lage
Die drängendsten Probleme sind Ernährung und Energie. Seit Mitte der Neunziger Jahre erhält Nordkorea Nahrungsmittelhilfen aus dem Ausland. Auch aufgrund des Energiemangels wird kaum noch produziert, gehören Stromabschaltungen zum Alltag und hat die Bevölkerung selbst der bevorzugten Hauptstadt seit Jahren kein heißes Wasser und selten Heizung.
Eine gescheiterte Währungsreform Ende 2009 hat den Handel schwer getroffen und dadurch die Versorgungslage der Bevölkerung verschlimmert und die Inflation zusätzlich angeheizt.

Wirtschaftssektoren
Die Hauptwirtschaftszweige sind:Bergbau: Kohle, Magnesit, Graphit, Eisen, Gold, Silber, Blei, Zink. Maschinenbau: Ehemals 30% der Industrieproduktion, derzeit praktisch nur noch im Bereich der Rüstung in Betrieb. Chemie: Verarbeitung von importiertem Erdöl, Chemieproduktion (Düngemittel stark reduziert). Textilindustrie Energie: Zahlreiche Wasser- und Kohlekraftwerke, auch Klein- und Kleinstkraftwerke. Der Bau von zwei Leichtwasserreaktoren im Rahmen des multilateralen Energiekonsortiums KEDO wurde eingestellt.An der Nordostküste, angrenzend zu China und Russland, existiert seit Dezember 1991 die Freihandelszone Rajin-Sonbong. Die geplante Einrichtung einer Sonderwirtschaftszone an der chinesischen Grenze in Sinuiju ist bislang nicht vorangekommen.

Ab 1998 konnten südkoreanische Touristen gemäß einer innerkoreanischen Vereinbarung das Kumgang-Gebirge nördlich der innerkoreanischen Grenze besuchen, seit Dezember 2007 auch die alte Hauptstadt Kaesong. Nach einem Sicherheitsvorfall in 2008, bei dem eine Touristin erschossen wurde, wurden beide Projekte jedoch wieder eingestellt, eine Wiederaufnahme wird von Nordkorea angestrebt. Seit Dezember 2004 haben südkoreanische Unternehmen im vom Süden finanzierten Industriepark Kaesong die Produktion aufgenommen. In der Gemeinsamen Erklärung vom 03.10.2007 hatten sich der Norden und der Süden für den Ausbau bzw. Neubeginn von Projekten (z.B. Tourismus im Paekdu Gebirge, Wirtschaftszone bei der Küstenstadt Haeju) ausgesprochen; die seitdem eingetretenen politischen Ereignisse lassen deren Verwirklichung jedoch in weite Ferne rücken.
Gleiches gilt für angedachte größere Infrastrukturprojekte wie Eisenbahn- und Pipelineverbindungen nach Russland und China. Allerdings hatte im Dezember 2007 erstmals seit Beendigung des Koreakrieges 1953 wieder ein Eisenbahnzug den Verkehr durch die Demilitarisierte Zone aufgenommen. Die Linie bedient jedoch nur die Industriezone Kaesong und führt nicht weiter ins Land.Sie war wegen der Spannungen in den innerkoreanischen Beziehungen zwischen November 2008 und September 2009 ebenfalls wieder stillgelegt.

Außenhandel
Der Außenhandel zeigt ein chronisches Handelsdefizit (Verhältnis Einfuhren zu Ausfuhren rund 2 zu 1). Nordkorea leidet unter dramatischem Devisenmangel; das Land vermag es nicht, die Versorgung im Innern (vor allem mit Nahrungsmitteln) aus eigener Kraft darzustellen. 2004 wurde eine nordkoreanische Außenhandelskammer gegründet (Korean Chamber of Commerce, KCC; e-Mail: micom@co.chesin.com). Wichtigste Ausfuhrgüter sind Eisenerz und Nichteisenmetalle (Gold, Silber, Blei, Zink), Magnesit, Zement; Textilien und Waffen. Die Hauptausfuhrländer sind China und Südkorea. Die wichtigsten Einfuhrgüter sind Erdöl, Kokskohle, Maschinen und Anlagen, Fahrzeuge, Lebensmittel und Düngemittel. Herkunftsländer sind China, Südkorea, Thailand und Indien.
Nordkorea ist kein Agrarland. Nur ca. 4 Mio. ha sind landwirtschaftlich nutzbar. Hauptanbaukulturen sind Reis, Mais, Soja, Kartoffeln, Gemüse und Obst. Die Ernährung der Bevölkerung, für die aus eigenen Ernteerträgen auch unter guten Bedingungen nur 80% der benötigten Mengen erzielt werden kann, ist nur durch umfangreiche Lieferungen aus den USA, Südkorea, China und anderen Ländern, meistens in vom World Food Programme koordinierten Hilfsaktionen auf niedrigem Niveau sicherzustellen.

Die kaum zu öffnende Webseite Nord-Koreas hat bisher wenig zu bieten. Interessant ist allerdings die Darstellung der wirtschaftlichen Perspektiven auf der offiziellen Webseite des Landes:

"IKBC The International Korean Business Centre is a comprehensive one-stop service for worldwide companies and individuals interested to trade and explore opportunities with the DPR of Korea.

IKBC has its main headquarters in Pyongyang, and external offices in Thailand and Spain. IKBC is an official DPRK organization, not an agent.

The business center is composed by DPRK Government Officials, with more than 15 years experience and experts in the fields of foreign relations, international trade and banking.

We have a comprehensive assistance and financial network inside and outside the DPR of Korea backed by the highest Ministries and Embassies of the Republic.
Our focus are imports, exports and Joint Ventures in any economical field.
We will study the feasibility of your proposal and guide you in the feasibility, preparation, maintenance and success of your project.

The DPR of Korea (North Korea) will become in the next years the most important hub for trading in North-East Asia.
Lowest labour cost in Asia.
Highly qualified, loyal and motivated personnel. Education, housing and health service is provided free to all citizens. As opposed to other Asian countries, worker's will not abandon their positions for higher salaries once they are trained.
Lowest taxes scheme in Asia. Especially for high-tech factories. Typical tax exemption for the first two years.
No middle agents. All business made directly with the government, state-owned companies. No middle agents.
Stable. A government with solid security and very stable political system, without corruption.
Full diplomatic relations with most EU members and rest of countries.
New market. Many areas of business and exclusive distribution of products (sole-distribution).
Transparant legal work. Legal procedures, intellectual rights, patents and warranties for investors settled.
We now export cars, motorbikes and a range of other products - please check out our export section.
IKBC organizes exclusive business trips every year. You can check details in the following page:
http://www.korea-dpr.com/travel

Adresse:
Glinka Str. 5-7
10117 Berlin
Germany
http://www.botschaft-kdvr.de
info@botschaft-kdvr.de
Tel.: +49 (30) 229 31 89
Fax: +49 (30) 229 31 91

Abbildung: Kim Il Sung - lebt: Auf der Webseite der Botschaft !

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