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Saudi Arabien

Saudi Arabien ist mit dem wichtigsten Heiligtum der Moslems und seinen großen Erdölvorkommen ein zentraler Rohstoffpartner des Westens. Dass Saudi Arabien neben Pakistan, dem Yemen und Somalia zu den Kernländern des internationalen Terrorismus gehört, ist ein anderes Kapitel. Ohne die Saudis hätten es die Taliban schwerer. Aber darauf kommt es jedenfalls solange nicht an, solange das Land ergeben ist.

Ab sofort legalisiert die Konsularabteilung der Botschaft des Königreiches Saudi-Arabien Dokumente für den Export nach und für die Ausgestaltung von Geschäftsbeziehungen mit Saudi-Arabien unentgeltlich. Die Konsulatsgebühr von 11 € pro Exemplar eines Dokuments muss nicht mehr bezahlt werden. Leider bringt das für die Unternehmen nur die halbe Erleichterung, weil die Ghorfa-Gebühr von 18 € pro Exemplar trotzdem weiter zu zahlen ist. Dem entsprechend gehen die Unterlagen wie bisher direkt zur Ghorfa und werden von ihr weitergeleitet. Das ist für Firmen, die mit dem Königreich Wirtschaftsbeziehungen unterhalten, keine angenehme Situation - abgesehen von der teilweisen Ersparnis. Nur die Saudi-Botschaft selbst vermag hier zu handeln, indem sie auf die Mitwirkung der Ghorfa verzichtet. (NfA, JB)

Lohnkosten steigen

(gtai) Die aktuelle Arbeitsmarktpolitik der saudi-arabischen Regierung kann für viele private Unternehmen teuer werden. Das angekündigte neue System von Mindestquoten für die Beschäftigung von "Locals" kann nicht nur zu einem höheren Personalbestand zwingen, zusätz-lich droht ein zunehmender Druck in Richtung eines insgesamt höhe-ren Lohnniveaus. Die Regierung will ihren Staatsbürgern "gut be-zahlte" Stellen im Privatsektor verschaffen, eine Orientierung an den vielfach niedrigen Durchschnittslöhnen der ausländischen Beschäf-tigten wird abgelehnt.

Wasserwirtschaft

In Saudi-Arabien befinden sich 2011 wasserwirtschaftliche Projekte im Wert von etwa 6 Mrd. US$ in der Durchführungsphase, weitere für 12 Mrd. US$ sind in Vorbereitung. Obwohl schon in der Vergangen-heit hohe Investitionen in den Ausbau der Wasserversorgung und -entsorgung geflossen sind, bleibt die Situation kritisch. Aktuell werden immer noch über 60% des Wasserbedarfs durch Nutzung nicht-er-neuerbarer Grundwasservorkommen gedeckt. Neue Anlagen zur Meerwasserentsalzung und Abwasseraufbereitung sollen die Versor-gung sichern.

Arbeitsmarkt restriktiv

(gtai) Auf das absolutistisch regierte Königreich Saudi-Arabien hat der "Arabische Frühling" bislang nur geringe Auswirkungen. Dennoch will das Herrscherhaus jetzt vorsorglich ein Problem mit erheblicher Sprengkraft, die hohe Arbeitslosigkeit unter den jungen Saudi-Arabern, kurzfristig deutlich entschärfen. Die Privatwirtschaft soll durch neue Mindestquoten für die Beschäftigung von "Locals" hunderttausende zusätzliche Stellen für Saudi-Araber schaffen oder alternativ Ausländer durch Saudi-Araber ersetzen. Die Unternehmen zeigen sich beunruhigt. Langfassung bei der IHK.