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Iran: Ölproduktion & Vertrieb

Iran Ölförderung pro Tag

Moskau: Die Iran-Krise und die am 11.04.2012 verfügten Ölexport-Stops in Richtung Deutschland führen ungeachtet der etwaigen Nachteile für die iranische Zivilbevölkerung im Ergebnis nicht zu einer Schwächung, sondern bereits mittelfristig zu einer erheblichen Stärkung des Iran als Wirtschaftsmacht. Eine Destabilisierung ist weithin nicht erkennbar, wenn auch der Wertverlust der Währung unübersehbar ist. Auswirkungen hat dies offenbar nicht nachhaltig. Die Stellung des Iran in der Region kann an sich nur durch militärische Gewalt beeinflusst werden, vor der allerdings seinerzeit sogar der nicht gerade als Friedensengel bekannt gewordene Gorge W. Bush Abstand nahm. Natürlich kann man die Sache auch ganz anders sehen. Es wird sich zeigen, welche Sichtweise sich durchsetzt. Zu jenen die es anders sehen gehören allerdings auch diejenigen, die nach wie vor der Meinung sind, dass die Ölpreissteigerungen und die damit verbundene Belastung der Industrie in Europa in keinem unmittelbaren Zusammenhang mit den Embargen steht. 1 + 1 ist eben doch manchmal 3.

Europa spiel keine Rolle

Wem dient die Ölpreissteigerung ?

Wer wird geschädigt ?

Perspektiven 2012

Das Jahr 2012 steht ganz im Fokus verstärkter Embargoannstrengungen. Russland und China werden schon aus grundsätzlichen Erwägungen jeden Angriff auf den Iran unterbinden. Koste was es wolle. Die von den USA und der EU immer weiter entwickelten Embargobestimmungen sind ein Thema für sich. (siehe unten)

Der Iran bietet seit dem Embargo vor allem für den kreativen Mittelstand große Chancen. Dabei kommt dem deutschen Mittelstand zugute, dass die Bauwirtschaft großen Bedarf hat. 1,5 Mio. Wohnungen pro Jahr will die amtierende Regierung in den nächsten 15 Jahren bauen und der wachsenden Bevölkerung zur Verfügung stellen, was nicht als Mißverständnis interpretiert werden darf. Bis dahin wird es sicher auch eine Veränderung auf Regierungsebene geben. Der Bedarf der jungen Bevölkerung allerdings wird bleiben.
Sie haben Interesse am Thema und beschäftigen sich mit der Frage, sich im Iran zu engagieren ? Dann geben wir Ihnen die Stichworte bzw. Wirtschaftssektoren an, die aus unserer Sicht durchaus erfolgreich bearbeitet werden können. Gerne erschließen wir Ihnen den Markt und unsere Kontakte:

Modernes Bauen und energieeffizientes Bauen
Energieeinsparen
Modulares Bauen
Fertig- und Massivhäuser
Holzhäuser, Fensterbau
Moderne Baustoffe - müssen im Iran bei dem Forschungsinstitut für Baustoffe (entspricht BAM) genehmigt und zugelassen werden-.

Iran: Konflikte ohne Ende

Die Sanktionen Iran Aktualisiertes Merkblatt zum Iran-Embargo (Quelle: BaFa ) Die Sanktionsmaßnahmen gegen den ...

Iran-Kriegsstrategien Das iranische Atomprogramm ruft in einigen politischen Kreisen des Westens auch militärische Optionen auf. Ein Angriffskrieg scheint nicht ausgeschlossen. Folgt man diversen Strategen ist der Krieg...

3. International Investment Forum Tabriz, 24.-28.06.2011 -3. Internationales Investment Forum -

Business Mission to Iran 2011 Business Missions to Iran Berlin/Tehran: Embargoerweiterungen und Sanktionen in Bezug auf ein mi...

Hafis Symposium Nach dem Besuch der Stadtverwaltung von Tehran im Oktober 2010 in Berlin, bei dem es den Entschei...

Iran Business Forum Hamburg Iran Business Forum 22.11.2010 Between Embargo and Future - Business Network on the move - Iran ...

Iran: Atomkrieg & Ablenkung

"Wer hat Angst vor dem schwarzen Mann"

niemand - niemand - niemand

Rückblick: Berlin im Herbst 2010: Israels Regierung und ihre Auslandsnetzwerke wollen den militärischen Erstschlag gegen den Iran, um die iranische Atombombe zu verhindern, die jedenfalls offiziell nicht das Ziel der Bemühungen der iranischen Führung ist. Der israelische Geheimdienst scheint eine andere Ansicht zu haben.

Die Frage, wer angesichts des schwachen Stands des iranischen Präsidenten (also des hoffentlich nicht wirklich "Irren in Tehran") denn derzeit die tatsächliche Macht im Lande ausübt und welche Strategie verfolgt, wird allgemein diskutiert und ist bekanntlich nicht einfach zu beantworten. Die Iraner jedenfalls könnten das nicht. Und es ist unbestreitbar, dass ein Iran unter der Herrschaft eines vom Westen beeinflußbaren Schahs mit Sicherheit schon längst atomar bewaffnet wäre. Mit umgekehrtem Bedrohungspotenzial gen Norden und Osten.

Dass der Iran ganz faktisch seit 3000 Jahren stets angegriffen, selbst nie dagegen auf Eroberung Dritter aus war, gehört zu den Tatsachen, die wahr sind es aber aus den besagten Bedrohungsüberlegungen dennoch nicht sein dürfen. Alle möglichen Spezialisten und auch die nicht gefragten oder jenseits von Europa nicht unbedingt beachteten Politikern mit kurzen Halbwertzeiten sehen sich veranlasst, das immer wieder gescheiterte Szenario der Sanktionierung der vermeintlichen Bedrohung um eine weitere Variante der politischen Ausgrenzung zu bereichern. Das ist es dann schon. Oder wird sich der Westen doch engagieren und sich am Erstschlag beteiligen, von dem wir annehmen dürfen, dass er nicht von den Israelis selbst ausgeübt wird, komme was da wolle. Oder ist es Mut, mit dem eigenen Untergang bei einer unterstellt "atomaren Auseinandersetzung" zu spielen ? Allenfalls ist es Todesmut.

Eine Auffassung von Mehmet Ülkaraca, Berlin.

Tehran: Der "Schwanz wedelt mit dem Hund" weiß die Propaganda des iranischen Regimes zu kontern. Was außer taktische Ablenkung steckt wirklich hinter den zunächst verbalen Bedrohungen, die selbst G.W.Bush nicht umzusetzen wagte, obwohl er den Angriff auf den Iran als weiteren notwendigen Schritt durchaus als wichtig erkannte ?

Die Einen stellen auf den von den Palästinensern verfolgten UN-Beitritt ab und meinen, dass Aktionen wie diese ablenken und diese anstehende Frage auf einfache Weise beantworten bzw. den Beitritt verhindern. Der jüngste Schulterschluss mit der Hamas und die damit einhergehende Herabstufung des Präsidenten Abbas scheint auf dieser Linie zu liegen. Die Unruhen in Syrien und die erklärte Unterstützung der Kurden, um sowohl die Türkei als auch den Iran schließlich sind weitere Stichworte, die eher auf einen Überlebenskampf Israels in unruhigem Umfeld schließen lassen, denn auf eine wirklich sichere oder gar "starke Position" schließen lassen. - Nicht wenige Transatlantiker meinen indes, dass die derzeitige Strategie Israels in erster Linie gegen Obamas Absichten gerichtet sind von dem bekannt ist, dass er angesichts eines ungewissen Wahlausgangs geneigt sein könnte, am Beispiel des Iran einen grundlegenden und lange diskutierten Wandel in der us-amerikanischen Außenpolitik zu vollziehen. "Wer nichts zu verlieren und sehr fragwürdige Chancen auf eine Wiederwahl hat", der könnte durch Kurzschlussreaktionen durchaus Fakten schaffen wollen, die immerhin die Chance eines Erfolgs beinhalteten.

Eine Meinung von Mohammad Farzin, Tehran.

Russland & China werden gegen jede gegen den Iran gerichtetete Kriegsentscheidung der UN Veto einlegen. Erhbliche Bedenken und Einwendungen werden von Indien, der Türkei und auch Brasilien erhoben. Ob diese Einzelaktionen dulden würden, die die USA und Israel ohne förmlichen Beschluss des Sicherheitsrats durchführen ? Mit einiger Sicherheit wohl nicht. Auch Deutschland wird sich an einem erklärten Angriffskrieg gegen den Iran nicht beteiligen. An weiteren unnützen Sanktionen, die den Iran entgegen dem erklärten Wunsch aller Iraner eher gen China und Russland treiben, schon eher. Das wäre gar nicht schlecht, denn ein latent in Richtung Westen driftender Iran bleibt ein Risiko. Ob es im tatsächlichen Interesse der USA, des Westens und selbst Israels liegt, den Iran auf Dauer "an die Gegner" zu verlieren, statt sich den Realitäten zu fügen, ist äußert fraglich. Wenn dennoch das Gegenteil derzeit den Anschein hat, dann liegt es an der Not des Westens, die vielen Schauplätze der Welt noch ansatzweise in den Griff zu bekommen. Warum sollten sich Russland und China bei der Sicherung ihrer strategischen Rohstoffinteressen gegen den Iran stellen. Es gilt, den Westen mit aller Macht aus der Region zu drängen. Die Sanktionen stärken also Russland und China und schwächen den Westen. Warum gegen die eigenen Interessen agieren ?

Der Iran schickt sich an, nicht nur führende Regionalmacht in der Region überhaupt, sondern in absehbarer Zukkunft wirtschaftlich wichtigstes Land der gesamten Region Nordafrika/Middle East zu werden. Das dürfte auch militärisch gelten. Auch dieser Umstand fördert allein die Ambitionen des neuen Ostens. Ob das nach wie vor im Mittelalter lebende Pakistan, ein vom Drogenhandel zerrüttetes Afghanistan oder das Finanzsystem des internationalen Terrorismus Saudi Arabien hier die richtigen Zugpferde im Kampf gegen den internationalen Terror sind, ist äußerst fraglich. Auf jedenfall bleiben diese Länder allein das Problem des Westens. Und auch dies ist für den neuen Osten, zu dem auch Indien gehört, vor allem gut.

Jede weiterere Drohkulisse in Richtung Tehran stützt nicht nur das überhaupt nicht monolitische System des Landes, sondern die Triebkräfte des islamischen Fundamentalismus, die das Privileg beanspruchen, gar nicht erst politisch an die Macht zu müssen. Sie sind es bereits. Auf die Köpfe kommt es an und um die Köpfe der Millionen Moslems unter 30 Jahren hat sich der Westen noch nie gekümmert. Mit aller Schärfe muss jedoch die Theorie zurückgewiesen werden, die neuen Hardliner in Israel seien aufgrund ihrer Herkunft eigentlich im Interesse Moskaus unterwegs. Die Herkunft mag zwar eine Rolle spielen. Die entscheidende jedoch nicht.

Oleg Bolschewsky, Moskau.

Wirtschaftspartner Iran 2011

Die weit über die UN-Beschlüsse hinausgehenden Sanktionen gegen den Iran wirken sich aus. Vor allem negativ auf die deutsche Wirtschaft. Die Ziele eigentlichen Ziele der Sanktionen werden nicht erreicht. Der vom Iran selbst formulierte Anspruch, nicht schlechter als Pakistan behandelt zu werden, wird von nicht wenigen Ländern geteilt.

Es verändern sich dagegen die Bedingungen vor Ort zum Nachteil derer, die "Mauern bauen". Auch "virtuelle Mauern", die im Ergebnis allein die Menschen und Wirtschaft treffen, die mit der "offiziellen Politik" nie gleichgesetzt werden dürfen, verfehlen ihre Wirkung. Asiatische und europäische Wettbewerber nutzen die aktuelle Lage erfolgreich aus und füllen die sich durch die Sanktionen ergebenden Lücken. Schon lange geht es im Verhältnis zum Iran nicht mehr um Öl allein. Dass das deutsche und europäische Engagement in Afghanistan den Drogenhandel belegt und in Pakistan die Unsicherheit vergrößert, die durch eine Regierung gewährleistet wird, die an dieser auch noch verdient, besagt viel über "Moral" und die eigentliche Sachlage: "Europa handelt nicht selbständig, sondern als getreuer Dienstleister derer, die für die Lage verantwortlich sind. Siehe auch unter "Embargomaßnahmen 2010 verschärft".

Unverkennbar ist jedoch, dass die seit dem 27.10.2010 geltenden verschärften Sanktionen dringend zu beachten sind, da bereits leichtfertige Verstöße mit erheblichen wirtschaftlichen aber auch strafrechtlichen Sanktionen verbunden sein könnten.

Tabriz: Internationales Forum 2011

Offizielle Iranische Presseerklärung: Quelle: Presstv. (Staatsfernsehen) Amir Mehdi Kazemi, Press TV, Tabriz

Iran's east Azarbaijan province plays an important role in the Iranian economy. The province is well recognized as one of the main hubs for agriculture and different industries in Iran. On Saturday the province's capital Tabriz hosted the third international forum on investment opportunities. More than 300 business owners and investors from different European and Asian countries took part in the two day event. The forum which was inaugurated by Iran's first vice President and minister of economy aims at attracting foreign investors to Iran.

SB: Mohammadreza Rahimi / Iran's First Vice President
East Azarbaijan province has been the gateway between Asia and Europe since the Silk Road era. Today this region is fully prepared to take big steps towards further development. Our government guarantees that it will offer all the support it can give to foreign investors.

Its easy access to neighboring Turkey, the Azarbaijan Republic, Armenia and the Aras special economic zone as well as rich mineral and agricultural resources have put East Azarbaijan province among the most important regions of Iran in terms investment.

SB: Eberhard Trempel / Dir. Gen. German Global Trade Forum
SB: Omer Cihad Vardan / Musiad Bussiness Assn., Turkey

This is while many of Iranian banks are currently under US sponsored sanctions over Iran's nuclear energy program making it difficult for businessmen to transfer money from or to Iran. Still this has not stopped trade in Iran. Some say it has only made transactions more complicated.

SB: Omer Cihad Vardan / Musiad Bussiness Assn., Turkey
SB: Eberhard Trempel / Dir. Gen. German Global Trade

Stand Up: According to the government Iran must reach 8% growth rate by the end of 5th economic development plan in 2015. For that Iran needs to attract foreign investment as much as possible. Provincial authorities here are hopeful that they can make this happen on their behalf…

Iran Business Forum

Am 22.11.2010 fand im Beisein einer Wirtschaftsdelegation aus dem Iran und des amtierenden Botschafters des Iran, S.E. Sheikh Attar, in Hamburg eine Wirtschaftsveranstaltung des Iran Business Forum statt, die Gelegenheit bot, aktuelle Projekt-, Investitions- und Kooperationsansätze im Spannungsverhältnis von "Embargo und Zukunft" kennen zu lernen. Besondere Bedeutung und international positive Aufmerksamkeit erlangte die Veranstaltung durch die Teilnahme des Gouverneurs der nordiranischen Provinz Ost-Aserbeidjans, Dr. Alirezha Beyghi, dessen über 31 Unternehmen umfassende Unternehmerdelegation die Bedeutung des Nordens des Iran auf dem auf 400 Teilnehmer beschränkten Wirtschaftstag unterstrich. Zeitgleich mit der Delegation hielten sich sowohl der stellvertretende iranische Außenminister als auch der stellvertretende Innenminister in Deutschland zu Gesprächen auf, was auf umfangreiche Verhandlungen "hinter den Kulissen von Berlin" schließen liess.

Tabriz, Hauptstadt der Provinz, ..... bitte den vollständigen Bericht hier lesen

Der Westen scheitert

Rückblick zur letzten Wahl: (Die goße Frage nach einigem Abstand lautet: welche andere Politik würde von einem anderen Präsidenten erwartet werden können ? Eine USA-freundlichere oder besser eine Politik, die wenigstens zum Dialog einlädt ?

Der Iran hat gewählt. Die Umstände der Wahl und ihr Ergebnis sind nach dem Eingeständnis von Unregelmäßigkeiten mehr als fraglich. Dennoch: Von der präsenten Opposition eine grundsätzlich andere Politik zu erwarten wäre mehr als vermessen und höchst spekulativ. Solange u.a. die Palästinafrage nicht geklärt ist, so der allgemeine Konsens in der Region, behält der islamische Fundamentalismus seine Trumpfkarten. Die im Grunde noch konturenlose Opposition hat insoweit keine abweichende Position. Sie wäre angesichts des aufgrund seiner Äußerungen untragbaren Präsidenten allenfalls salonfähiger für den Beginn eines Dialogs mit dem Westen, der bestenfalls zu einer Beruhigung der Lage weiter südlich und westlich beitragen könnte. Der Iran nahm und nimmt immer eine Schlüsselrolle in der Region ein, die ihre Existenz heute im Wesentlichen Russland und China und natürlich im negativen Sinne der früheren amerikanischen Politik zu verdanken ist. Ohne diese "Stützen" wäre das Regime nichts, aber auch gar nichts. Hier liegt der Schlüssel zur Lösung des Problems. Beide wichtigen "Partnerländer" des Iran hegen kein Interesse daran, die "Festung Iran dem Westen zu öffnen". Ein etwas offener Iran würde den USA wieder eine Plattform bieten, die man sich geostrategisch nicht leisten will. Die "Partnerschaft" mit Russland und China zeigt umgekehrt die Schwäche des Iran, denn in der Ablehnung des islamischen Fundamentalismus stehen Russen und Chinesen dem Westen näher als es dem Klerus recht sein kann. Es gilt, Russland und China von einer gemeinsamen Strategie zu überzeugen, die die Neutralität des Iran gewährleistet. Wer den Iran tatsächlich neutralisieren oder gar zu einem Eckpfeiler eines kollektiven Sicherheitsansatzes gewinnen will, müßte folgende Aufgaben lösen:

1. die Herzen der Menschen erreichen
2. selbst glaubwürdig sein und Respekt zeigen
3. den Argumenten des Klerus gegen den Westen mit Taten entgegnen
4. die Kultur des Iran auf den Gebieten Musik, Gedicht, Literatur für sich gewinnen und aktiv nutzen
5. der Jugend eine Perspektive geben (diese ist grundsätzlich pro-westlich)
6. die Frauen ansprechen, die auch heute noch eine andere Rolle einnehmen als in anderen moslemischen Ländern
7. Das Selbstwergefühl der Iraner ansprechen und das "Bündnis mit den Ungläubigen" in Moskau und Beijing infrage stellen
8. Dubai und Istanbul zu Plattformen des Dialogs mit der arabisch-moslemischen Welt ausbauen und den Dialog aktiv betreiben.

Ob den USA dies gelingen könnte ? Die Europäer haben bislang nicht einmal die Folgen des Präsidentschaftswechsels verstanden und traben der Entwicklung wie immer hinterher. Ihnen hilft in dieser Lage leider eines: Die alte und neue iranische Präsidentschaft hat sich für einen Dialog mit dem Westen und vor allem Europa dauerhaft disqualifiziert. Ein Präsident, der den Holocaust leugnet und die Vernichtung anderer Staaten als Option offen hält hat in Europa nichts zu suchen.

Hintergrundinformationen

Die Berichterstattung um oder über den Iran unterliegt einer allseitigen Manipulationsbemühung. Es ist nicht einfach, autentische Nachrichten zu erhalten. Es gilt im Westen die Devise, dass bestimmte Wahrheiten nicht sein dürfen. Andere Quellen sind durchaus interessant. Die Kontrahenten in der Region nehmen sich wenig. Sie haben mehr gemein, als sie zugeben wollen.

Nützliche aber nicht ausreichende Hintergrundinformationen über den Iran liefert der seit Jahren erscheinende Newsletter der Heinrich Böll Stiftung ("Iran-Presse-Report"). Allgemein werden allerdings die realen Machtverhältnisse verkannt und nicht immer die richtigen Schlussfolgerungen gezogen:

Heinrich-Böll-Stiftung e.V.
Schumannstraße 8
10117 Berlin
Fon +30 - 285 34-0
Fax +30 - 285 34-109
E-Mail: info@boell.de

News

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Nützliche Informationen

Das "Institut für Iranische Politik- und Wirtschaftswissenschaften" unter der Geschäftsführung von Dawood Nazirizadeh beschäftigt
mit aktuellen Fragen der West-Ost-Beziehungen: Mobile: +49 1570 / 44 50 123; Fax: +49 30 / 48 49 83 933; Email: dawood.nazirizadeh@iipw.de - Web: http://www.iipw.de. Aktuelle Berichterstattung über die Weltlage aus staatlicher iranischer Sicht: Press TV.

BBC ist noch immer eine gute Quelle. Al Jazeera jedoch sicher die No. 1.

Der "Feind" berichtet ständig aktuell mit weltweitem Netzwerk in der Jerusalem Post. Die "Netzwerke" sind allerdings weitgehend unseriös. Hinter angeblichen "Initiativen", "Menschenrechtsgruppen" oder "Instituten" mit divcersen Webseitenangeboten verbergen sich in der Regel immer wieder die gleichen Fanatiker, die ihren Widersachern im Iran nicht nachstehen. Die diversen Netzwerke sind nicht identifizierbar, oft im Sold der interessierten Geheimdienste und selten erreichbar. Daraus kann entnommen werden, dass es in der "Schlacht um mediale Aufmerksamkeit" nie um eine Annäherung oder das Bemühen eines respektvollen Umgangs miteinnander geht.

Sanktionsberatung

Iran: Änderungen der Embargo-Bestimmungen
Mit der EG-Verordnung Nr. 1110/2008 [131 KB] wurde die bestehende Iran-Verordnung (Nr. 423/2007) in verschiedenen Teilbereichen angepasst und vervollständigt. Somit wurden u.a. verschiedene Begriffsdefinitionen angefügt (z. B. „Vertrag oder Geschäft“, „Anspruch“, „Person“) und die Liste untersagter Handlungen präzisiert. Darüber hinaus wurde die Liste der beschränkten Güter und derjenigen Banken, mit denen Transaktionen untersagt sind, aktualisiert. 2010 hat die EU die Sanktionen erheblich erweitert und ist im Ergebnis weit über das hinausgegangen, was international im Übrigen vereinbart wurde. Siehe auch unter "Embargomaßnahmen 2010 verschärft".

Iran - Telefonauskunft des BAFA über die Sanktionen
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat seit 18.07.2007 einen speziellen Telefonanschluss für technische Fragestellungen im Zusammenhang mit den Iran-Sanktionen eingerichtet. Unter der Telefonnummer 06196 908870 gibt es an den Vormittagen bis 13:00 Uhr unverbindliche Auskünfte. Alternativ kann auch das Kontaktformular auf der Internetseite des BAFA genutzt werden. (DIHK) Siehe auch: "Die Sanktionen" und "Embargo-Beratung durch Trempel & Associates".

Iran - Korrelationsliste zur Prüfung, ob Güter von Iran-Sanktionen betroffen sind
Die EU-Kommission hat auf ihrer Internetseite eine Korrelationsliste zu Anhang II der EG-VO 423/2007 veröffentlicht. Diese Korrelationsliste ist als Hilfsmittel für die Prüfung gedacht, ob Güter, die nach dem Warenverzeichnis für die Außenhandelsstatistik klassifiziert sind, möglicherweise von den Iran-Sanktionen betroffen sein könnten. Bitte beachten Sie, dass eine eindeutige Zuordnung der Warenverzeichnisnummern nicht möglich ist. Es handelt sich lediglich um ein erstes Hilfsmittel für die Feststellung, ob Güter möglicherweise von Anhang II der Verordnung erfasst sind. Rechtsverbindlich ist aber allein der Text der Verordnung 423/2007 beziehungsweise ihre Anhänge (http://trade.ec.europa.eu/doclib/docs/2007/ october/tradoc_136325.pdf). (OOe)

Iran - EU bereitet Verschärfung der
Sanktionen vor
Die EU prüft eine Verschärfung der Sanktionen gegen den Iran für den Fall, dass Teheran bis November im Streit über sein Atomprogramm nicht einlenkt. Man untersuche, welche neuen Maßnahmen zur Unterstützung des von den Vereinten Nationen vereinbarten Prozesses unternommen werden können, erklärten die EU-Außenminister in Luxemburg. Zunächst sollten die Ergebnisse der laufenden Verhandlungen der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) und des EU-Außenbeauftragten Javier Solana mit dem Iran abgewartet werden. Falls die Gespräche scheitern und auch der UN-Sicherheitsrat sich nicht auf neue Sanktionen einigen kann, könnten Mitgliedstaaten wie zum Beispiel Frankreich der Ver-
suchung erliegen Alleingänge zu veranstalten. (NfA, JB)

Merkblatt Außenhandel

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat aus aktuellem Anlass ein Merkblatt zum Außenwirtschaftsverkehr mit dem Iran erstellt. Es ist abrufbar als PDF-Datei unter http://www.ausfuhrkontrolle.info/ausfuhrkontrolle/de/arbeitshilfen/merkblaetter/merkblatt_iran.pdf

Wirtschaftstag Iran in Hamburg

Tehran/Berlin: Die Verschärfung der Embargoregelungen durch die EU gegenüber dem Iran zeigen Wirkung. Allerdings nicht negativ auf den Iran. Der Rückzug europäischer Großkonzerne, die sich im Gegensatz zur über Dubai agierenden Konkurrenz aus den USA im direkten Iran-Geschäft zurückhalten und allenfalls über Tochterfirmen in Russland und Indien noch mittelbar agieren, fördert das Engegement des Mittelstands und der Länder in Europe, die bisher keine wesentliche Position im Iran aufbauen konnten wie Italien oder Finnland. Das "Iran Business Forum" veranstaltete am 22.11.2010 in Hamburg den Wirtschaftstag Iran im Spannungsverhältnis von Embargo und Zukunft. Besondere Aktualität erhielt die Veranstaltung durch die Teilnahme sowohl des amtierenden iranischen Botschafters in der Bundesrepublik, S.E. Sheikh Attar, als auch des Gouverneurs Ost-Aserbeidjans, Dr. Alireza Beygi, dessen über 31 Unternehmen umfassende Unternehmerdelegation die Bedeutung des Nordens des Iran unterstrich. Tabriz, Hauptstadt der Provinz, steht derzeit im Fokus der deutschen Öffentlichkeit, nachdem 2 Journalisten des Springer Konzerns dort wegen des Verstoßes gegen die nationalen Visabestimmungen und "des Verdachts auf Spionage" inhaftiert wurden. (Einer ausdrücklichen Einladung zum Gespräch folgten bis auf wenige Ausnahmen allerdings weder "Politiker" noch "Medienvertreter", was angesichts der der medialen Bedeutung der Angelegenheit kaum nachvollziehbar ist.)

Die Veranstaltung verdeutlichte einerseits die Verschiebung der wirtschaftlichen Gewichte in Richtung Asien, andererseits die durch das Embargo spürbare Belastung der traditionell guten und mit 100 Jahren gewachsenen deutsch-iranischen Beziehungen, die zunehmend selbst für lange in Europa lebende Iraner als persönliche Belastung empfunden wird. Eine Tendenz zum Generalverdacht ist unverkennbar. China, die Türkei, Brasilien und Russland sind derzeit neben Indien die Schwergewichte, die die Wirtschaftsbeziehungen zum Iran erkennbar prägen. So entsteht auf der Achse Indien, Iran, Türkei und Russland derzeit scheinbar eine "strategische Parallelstruktur" entlang der Grenze zu Europa, die sowohl Rohstoffe, Verkehrsinfrastruktur als auch Handelswege umfasst. Spürbar ist auch ein starkes Auftreten skandinavischer Unternehmen in der Region, deren strategische Bedeutung an sich vor allem für Westeuropa erheblich war. Wirtschaftstag Iran in Hamburg . Die Bereitschaft, die traditionellen Bindungen zu erhalten, unterstrichen alle Redner der hochkarätig besetzten Veranstaltung, zu der u.a. auch Vorstände der Deutsch-Iranischen Industrie- und Handelskammer als auch des Bundesverbands der Mittelständischen Wirtschaft sprachen. Belastungen der allgemeinen Lage, etwa durch aktuelle und medial verarbeitete Begebenheiten, wurden ausdrücklich nicht ausgespart. Die Passivität der an diesem Thema Interessierten erschien nicht wenigen Teilnehmer mehr als unverständlich. Ob es angesichts des dringend wiederherzustellenden Dialogs mit dem Iran sinnvoll ist, die Grundlagen hierfür öffentlich infrage zu stellen, bleibt zweifelhaft. Jeder Hardliner wird sich im Zweifel durch eine öffentliche Atacke in die Schützengräben zurückziehen. Aus den Schützengräben heraus hat sich bekanntlich noch nie viel Positives entwickelt.

Iran und Brasilien

Presstv. Iran meldet:
“Brazil's ambassador to Iran has hailed the Tehran Declaration on nuclear fuel swap as an “achievement”, saying Brasilia is ready to cooperate further to help settle Iran's nuclear issue.

“I think our participation in this initiative with our Turkish friends regarding the nuclear issue in Iran was a very positive experience, and it showed that Brazil … and Turkey also can make a difference in international relations,” Antonio Luis Espinola Salgado said in an exclusive interview with Press TV.

“We had this meaningful role working for the Tehran Declaration … Of course the idea of a nuclear fuel swap deal is still on the table,” he added.

Iran issued a declaration with Turkey and Brazil on May 17 under which Tehran expressed readiness to exchange 1,200 kg of its low-enriched uranium on Turkish soil with 20 percent-enriched nuclear fuel.

The trio's agreement was issued as part of efforts for ending the standoff between Iran and the West over Tehran's nuclear program.

The US and its European allies, however, snubbed the declaration and used their influence on the UN Security Council to impose a fourth round of sanctions against Iran over its nuclear work.

Bilateral trade

In other parts of his remarks, the Brazilian Ambassador to Tehran also underlined that Iran-Brazil trade is on the rise.

“I'd like to stress that bilateral trade has reached a historical record in 2010. The volume of trade [between Iran and Brazil] has reached USD 2.2 billion,” Salgado said.

He also mentioned that Brazil's imports from Iran rose five-fold in 2010 year on year and added that “agriculture-related products” make up over 90 percent of Brazil's exports to Iran.

He said both sides are set to raise mutual trade and investment.

The top Brazilian diplomat also touched upon growing relations between Tehran and Brasilia, hailing efforts by Iranian President Mahmoud Ahmadinejad and his former Brazilian counterpart Luiz Inacio Lula da Silva to forge closer cooperation between the two nations.

NN/AKM“

Ergebnis: In der Welt da draußen verstehen sich die Freunde des Sambas und die Anhänger langer Kopftücher allein deshalb besser, weil sie beides nicht zum Thema des Umgangs miteinander machen. Pragmatismus geht vor ideologischer Belastung.