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200 Jahre Mexiko

200 Jahre Mexiko - Wir gratulieren

Wirtschaftspartner Mexiko

Ländername: Vereinigte Mexikanische Staaten (Estados Unidos Mexicanos)

Lage und Klima: Zwischen 15° und 32° nördlicher Breite und 87° und 117° westlicher Länge. Zwei Kordillerenzüge von Norden nach Süden mit dazwischenliegendem Hochplateau. Klima in Küstengebieten tropisch, in der Hauptstadt (2250 m) tropisches Höhenklima. Regenzeit Mai bis Oktober

Größe: 1.958.201 qkm (fünfeinhalbmal so groß wie die Bundesrepublik Deutschland)

Hauptstadt: Mexiko-Stadt (ca. 22 Mio. Einwohner im Großraum)

Bevölkerung: 103,3 Millionen (2005), vorwiegend Mestizen, ca. 12 Millionen Indios ("Indígenas"), mit 62 Stämmen oder Völkern und ca. 4 - 5 Millionen Weiße; jährliches Bevölkerungswachstum ca. 1,1 %

Landessprache: offizielle Landessprache ist Spanisch (ferner gibt es über 80 Indiosprachen, wichtigste: Náhuatl: 24%, Maya: 13%, Mixteco: 7,2%)

Religion: 87% römisch-katholisch, 7,5% Protestanten, Mormonen, Zeugen Jehovas etc. bei starken regionalen Unterschieden (z.B. in Chiapas über 30% Protestanten), seit 1873 strikte Trennung von Staat und Kirche

Nationalfeiertag: 16. September (Unabhängigkeitstag)

Unabhängig seit: 1821

Staats- und Regierungsform: Bundesstaat (31 Staaten, 1 Bundesdistrikt), Präsidialsystem

Staatsoberhaupt und Regierungschef: Felipe Calderón Hinojosa, Präsident der Vereinigten Mexikanischen Staaten
(Amtsantritt 01.12.2006, Amtszeit 6 Jahre, keine Wiederwahl, Partido Acción Nacional (PANPAN))

Außenministerin: Patricia Espinosa Cantellano, Secretaria de Relaciones Exteriores, parteilos, Karrierediplomatin, Amtsantritt Dezember 2006

Parlament: Kongress mit 2 Kammern: Senat 128 Mitglieder,
gewählt für 6 Jahre; Abgeordnetenkammer 500 Mitglieder, gewählt für 3 Jahre; letzte Wahlen für beide Kammern am 2. Juli 2006

Präsident des Senats: Santiago Creel Miranda (PANPAN)

Präsident der Abgeordnetenkammer (Parlament): Ruth Zavaleta Salgado (PRDPRD)

Regierungsparteien: "Partido Acción Nacional" (PANPAN), bürgerlich, christlich-demokratisch, stark im Norden und städtischen Zentren.

Wichtigste Oppositionsparteien:

* "Partido Revolucionario Institucional" (PRIPRI), von 1929 - 2000 an der Macht, ehemalige Staatspartei, Mitte-links
* "Partido de la Revolución Democrática" (PRDPRD), links-sozial-demokratisch, 1989 gegründet von dem früheren PRIPRI-Politiker Cuauhtémoc Cárdenas, der von 1997 - 1999 erster direkt gewählter Bürgermeister des Bundesdistriktes Mexiko-Stadt war.

Gewerkschaften: insgesamt über 1000; wichtigste Zusammenschlüsse:
Congreso del Trabajo (CT), mit PRIPRI verbundene frühere Staatsgewerkschaften, ca. 1 Mio. Mitglieder;
Union Nacional de Trabajadores (UNT), unabhängiger Gewerkschaftsbund, ca. 500.000 Mitglieder;
außerdem: arbeitgebernahe (sog. "weiße") Betriebsgewerkschaften

Mitgliedschaft in internationalen Organisationen: Vereinte Nationen und ihre Sonderorganisationen, Organisation der Amerikanischen Staaten (OAS), Bank für internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), Inter-American Development Bank (IADBIADB), Rio-Gruppe, Organisation zur wirtschaftlichen Integration der lateinamerikanischen Staaten (ALADIALADI), Organisation zum Verbot von Kernwaffen in Lateinamerika und Karibik (OPANALOPANAL), Lateinamerikanisches Wirtschaftssystem (SELASELA), GATTGATT seit 1987/WTO, pazifische Wirtschaftskooperation (APECAPEC), Freihandelsabkommen mit USA und Kanada (NAFTA), in Kraft seit 01.01.1994), OECD-Mitgliedschaft seit Mai 1994, Beobachterstatus im Europarat sei 04.11.1999.
Mitglied im VN-Sicherheitsrat vom 01.01.2002 – 31.12.2003

Wichtigste Medien: In Mexiko sind Radio und Fernsehen, insbesondere in der Provinz, mit Abstand die wichtigsten Medien. Etwa 60% der Mexikaner beziehen ihre Informationen vorwiegend über das Fernsehen, 30% über Radio und nur etwa 10% durch die Presse
Fernsehen:
TELEVISA: massenorientierter Privatsender, dominiert mit 60% der Zuschauer den Mediensektor
TELEVISION AZTECA: massenorientierter Privatsender, knapp 35% Marktanteil, mit steigender Tendenz zweitwichtigster Sender
CANAL 11: Der staatlichen Universität IPN angehöriger Sender mit gutem Programm, 1-2% Marktanteil
CANAL 22: Staatlicher Kulturkanal mit gutem Programm, orientiert an "Arte", 1-2% Marktanteil
Proyecto 40: neuer Privatsender mit politisch-kultureller Ausrichtung; noch keine Marktanteile abschätzbar
Radio:
der Radiosektor ist dominiert von großen privaten Mediengruppen, die landesweit empfangen werden (Nucleo Radio Mil, Radio Formula, Grupo ACIR, Televisa Radio, Grupo Radio Centro u.a.); die bekanntesten Moderatoren treten in den morgendlichen Nachrichtensendungen auf, die im Berufsverkehr ein breites Publikum erreichen; die staatlichen Radiosender (Instituto Mexicano del Radio/IMER;Radio Educación) bieten qualitativ hochwertige Sendungen an, leiden jedoch unter schlechter Mittelausstattung und zu viel Bürokratie; daneben örtliche Privatsender und öffentliche Sender in indigenen Gemeinden.
Presse:
REFORMA: Tageszeitung; rechts-konservativ, Auflage: 155.000
EL UNIVERSAL: Tageszeitung; liberal-konservativ, Auflage: 135.000
EXCELSIOR: konservative Tageszeitung, Auflage: 75.000
EL FINANCIERO: unabhängige Wirtschaftszeitung, Auflage: 70.000
LA JORNADA: kritische linke Tageszeitung, Auflage: 70.000 Wochenmagazin PROCESO: Auflage: 95.000

(Auflagenzahlen entsprechend den Angaben der Zeitungen selbst; grundsätzlich ist jedoch von deutlich niedrigeren Auflagen auszugehen, insbes. dann, wenn man nur die tatsächlich verkauften Stückzahlen berücksichtigt.)

Ansässige Deutsche: (grob geschätzt) ca. 15.000; ferner ca. 75.000 Deutschstämmige

BIP 2006: 850 Mrd US-Dollar

Prokopf-BIP 2005: 7.950,- US-Dollar

Umrechnungskurs EURO - Peso (Stand: Oktober 2007): 1 Mex. Peso = 0,065 EURO, 1 EURO = 15,20 Mex. Pesos. Quelle: Auswärtiges Amt.

Korruption und Kriminalität

In der Hauptstadt und in den Städten nahe der Grenze zu den USA hat sich eine richtiggehende Entführungs- und Erpressungsindustrie eingerichtet. Sicherheitskräfte sind bis in die höchsten Ränge selbst in dem Gewerbe beschäftigt. Die Drogenmafia beteiligt sich an den Kidnappings, zum Zeitvertreib scheinbar und eher im Nebenerwerb. Im Jahr 2007 gab es 440 öffentlich bekannte, also angezeigte Entführungen. 1997 waren es schon mal 1.050 Straftaten - damals ein trauriger Rekord. Über nur etwa ein Viertel der Fälle erhalten die Polizeiorgane Kenntnis. Weil gleichzeitig das zweite große Sorgenpaket der Mexikaner, die Korruption, das öffentliche Leben lähmt und verfälscht, brauchen die Täter keine Angst vor Bestrafung zu haben. Im vergangenen Jahr sind in Mexiko ungefähr 1,6 Mrd. € für die Bestechung von Staatsdienern und Privatleuten ausgegeben worden. Eine Studie der Organisation TRANSPARENCY schätzt die Zahl der Bestechungsvorgänge im letzten Jahr auf 197 Mio. - das sind jährlich zwei Vorfälle pro Kopf der Bevölkerung. Wenn eine Familie für den Zweck der Korruption Geld ausgibt, hat sie 8 % durchschnittliches Einkommen weniger zur Verfügung. Unternehmen, die nach Mexiko exportieren oder dort Importprodukte einkaufen, müssen darauf gefasst sein, dass die mexikanischen Zollbeamten den anderen Staatsdienern des Landes an Ideenreichtum nicht nachstehen. Wer neu nach Mexiko kommt, lernt schnell ein paar goldene Regeln: Niemals die gesamte Geldbörse bei sich führen - Immer wissen, wo die Kinder sind - Mitarbeitern nur das nötigste an privaten Informationen geben - Sich nie mit dem Namen am Telefon melden. Das Sicherheitshandbuch der Deutsch-Mexikanischen Industrie- und Handelskammer bringt es auf 100 Seiten. (NfA, FR, JB)

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