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Bundeskanzlerin Merkel in China

Berlin/Beijing: Es war ein mit Spannung erwarteter Besuch und er sollte erfolgreich sein. Bundeskanzlerin Merkel hat durch ihren Besuch in Beijing und Xi`an zu einer erheblichen Klimaverbesserung in den deutsch-chinesischen Beziehungen beigetragen. Obwohl das Grundverhältnis zwischen China und Deutschland gestört bleibt , ist der Besuch äußerst positiv verlaufen und hat eine gute Grundlage für die weitere Zusammenarbeit geschaffen. Das unterzeichnete Abkommen und die vielen Absichtserklärungen für die weitere Zusammenarbeit lassen das "faktisch beerdigte Asienstrategiepapier der CDU/CSU-Fraktion" fast vollständig vergessen. China bekennt sich aus Furcht vor einer weiteren Abhängigkeit von den USA und ihrer Während zu Europa, lässt dabei aber die eigenen strategischen Ziele nie aus den Augen. Welche strategischen Ziele die Kanzlerin verfolgt, ist zwar immer noch nicht erkennbar. Immerhin hilft die aktive Klimapolitik, die "Schlechtwetterperiode" zu vergessen. Bedeutsamer sind wohl die innenpolitischen Signale nach Deutschland. In der aktiven Industrie- und Umweltpolitik - beides gehört zusammen - hat die Kanzlerin die Federführung. Und die wird sie wohl nicht an "Grüne" oder "Gelbe" abgeben.

Chinas Botschafter kommt aus Harbin

Wu Hongbo, Botschfter Chinas

Botschafter VR China Wu Hongbo

Chinesische Botschafter Wu Hongbo verläßt die Bundesrepublik Deutschland vorzeitig, um nach einer erfolgreichen Amtszeit stellvertretender Generalsekretär der Vereinten Nationen zu werden. Wu, in Harbin geboren und mit unserem Forum eng verbunden, trug maßgeblich zur Belebung der deutsch-chinesischen Beziehungen bei.

Die Kanzlerin in China

Berlin: 1.02.2012: Die Bundeskanzlerin besucht China und bereitet den Gegenbesuch der chinesischen Führung vor, der aus Anlass der Eröffnung der Hannover Messe erwartet wird. China ist Partnerland und zunehmend auch als „Investor“ interessant. Wenigstens auf dem Papier. Vorbei sind die Tage, in denen einige „Einzeller in politischer Funktion den deutschen Kapitalmarkt vor gefährlichen Staatsinvestitionen“ schützen wollten. Schön wär`s, wird mancher Landesbänker anmerken, wenn heute überhaupt jemand käme. China wird es jedenfalls ohne weiteres nicht sein. Nicht wegen der eigenen Stärke, sondern aus Furcht um die eigenen Ressourcen.
Rechtzeitig zum Besuch gibt es allerdings etwas Bewegung, wobei vorauszuschicken ist, dass chinesische Investitionen im Ausland bisher entweder „Versuchscharakter“ hatten oder aber strategisch aufgestellten Unternehmen den Absatz sichern sollten. Die Ergebnisse sind bisher kaum zufriedenstellend. So wird die deutsche Traditionsfirma „Putzmeister“ womöglich durch Chinas größten Baumaschinenhersteller übernommen. Ein hochinteressanter, weil wirklich nachhaltiger Investitionsansatz. Putzmeister ist eine Größe und wird das Angebot chinesischer Baumaschinenhersteller auf dem Weltmarkt weiter untersetzen.

Weitere Aktivitäten Chinas jenseits des Bekundens guten Willens sind sicher nicht zu erwarten. Ablenkungspropaganda gehört zu den Stärken Chinas. Das Prinzip „Schlachte die Hühner, erschrick die Affen“ funktioniert auch umgekehrt. Da solle niemand sagen, man sei unwillig und nicht kooperativ. Nur werde man selbst bestimmen, in welchem Maße Entgegenkommen infrage kommt. Das war so und wird so bleiben. So sind sie halt. Unsere Chinesen.

China wird freundlich darauf verweisen, für wirtschaftspolitische Stabilität einzutreten, um den Welthandel zu fördern. Das chinesische Angebot, etwa in Afrika gemeinsam zu agieren, wird entweder gar nicht erst verstanden oder wie bisher einfach überhört. Zu weiteren Ergebnissen oder Neuerungen wird das Treffen in China jedoch nicht führen. China wird sich in der Iran-Frage ebenso wenig kompromissbereit zeigen wie in der Syrien-Frage. Und andere Themen jenseits der Euro-Stabilität wird die deutsche Delegation kaum verarbeiten können. Und diese“ Stabilität“ ist ein Thema für sich. China wird den Euro und den Dollar weiterhin stützen, um sich den Absatz nach den USA und Europa zu sichern. Dies folgt aus allein Gründen der nötigen Stabilität. Abhängigkeiten müssen minimiert, nicht fahrlässig erweitert werden. Eigene Reserven müssen erhalten, nicht aber frühzeitig geopfert werden. Und warum sollte man die vielen Dollars nicht genau zu dem Zweck einsetzen, zu dem sie bisher immer eingesetzt wurden: Zur Sicherung der Rohstoffbasis. Es ist doch sehr viel angenehmer, wenn man als Chinese das Geld der Amerikaner ausgibt zumal die nicht mehr wissen, woher sie es nehmen sollen. Immerhin eines darf als Erfolg der Reise vermerkt werden: Die Stimmung in China bleibt freundlich und im Gegensatz zum „Suppenkaspar“ gilt die deutsche Kanzlerin als einzig verlässliche Größe im „Zwergentheater“. Diese darf man nicht gefährden, wenn es um die Stabilität Europas geht, das als wichtiger Puffer zwischen den militärischen Schwergewichten dringend benötigt wird. Auch dann nicht, wenn man sie eigentlich nicht mag.

China`s Problem

Eine Frage der Ehre | Das Problem

Quelle: „Die Zeit, Nr.51, 16.12.2010: Riese mit Minderwertigkeitskomplex - Je mächtiger China wird, desto aggressiver tritt die Führung international auf - wie zuletzt bei der Verleihung des Friedensnobelpreises. Ein Kommentar von A. Köckritz

Magdeburg in China

China - Business Missions

Vorankündigung

Business Mission 2012: Kunshan im März. Beijing, Harbin, Qingdao, Zibo, Jinan im Juni,

2011: Delegationsreise nach Chengdu zum New Energy Summit

China I. China, German Global Trade Forum Berlin, Trempel & Associates

2008: 1. Harbin und Heilongjiang (13-20.06.2008), Beijing 2008 (August) und Xi an, Shaanxi (Sept.2008), Tibet (Oktober 2008). Weitere Infos >>>>> [534 KB]

Die Zusammenarbeit mit China bleíbt ein strategisches Thema für uns. Grund genug für die Durchführung einer Reihe von Business Missions 2008 nach China. Dialog statt Konfrontation, Brücken bauen statt Gräben ausheben sind unsere Stichworte.

China II 2009: Es kriselt noch immer gewaltig in den deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen -
Zum Thema: Deutsche Asienpolitik richtet sich gegen China !!! ????

Wachsende Risiken bei Geschäften mit Privatunternehmen in der VR China
(gtai) Während die Länderbonität der VR China unverändert stabil ist, sind die Auswirkungen der Finanzkrise zusehends zu spüren. Seit dem 4. Quartal 2008 haben die Zahlungsrisiken deutlich zugenommen. Immer mehr Kunden, vor allem in exportintensiven Branchen wie Elektrohausgeräten oder elektronischen Er-zeugnissen leiden unter Liquiditätsengpässen, die zunehmend auf Lieferantenkredite abgewälzt werden. Insbesondere Privatfirmen gelten als riskant. Die Sicherung von Forderungen gegenüber chinesischen Schuldnern ist daher von großer Bedeutung. Zum Gläubigerschutz siehe unter www.trempel.de.

China und Deutschland 2009

Rückblick: Nach Nanjing (Herbst 2007), Chongqing (Frühjahr 2008) und Kanton (Herbst 2008) machte „Deutschland und China – Gemeinsam in Bewegung“ im Frühjahr 2009 in der nordostchinesischen Provinz Liaoning Station. Höhepunkt war auch diesmal die erstmals gemeinsam durchgeführte "Deutsch-Chinesische-Promenade", die vom 12.-21. Juni 2009 in der Provinzhauptstadt Shenyang stattfand. Teilnehmerverzeichnis [2.289 KB] .

Hier unser Bericht von der Business Mission Januar 2009.

Mit einer über Beijing nach Harbin und Shenyang führenden Business Mission begleiten wir die Veranstaltungen. Teilnahmeinteresse bitte via Mail: berlin@germanglobaltrade.de oder Fax: Download Registrierungsformular [37 KB] . Projekte/Investitionen - Projektliste Heilongjiang 2009 [8.792 KB] - Zum Programm .................... siehe unten: